Fetale Echokardiographie

(13./14. SSW, 19.+0 SSW)
Die fetale Echokardiographie ist ein Teil des Organ-Ultraschalls. Bei dieser Methode wird der Aufbau, die Funktion und der Blutfluss des Herzens des Ungeborenen per Ultraschall untersucht. Auf diese Weise kann bereits in der 13. und 14. SSW ein Großteil der Herzfehlbildungen ausgemacht werden, allerdings ist eine endgültige Aussage erst zwischen der 19. und 21. SSW möglich. In der Regel sollte diese Untersuchung spätestens in der 22./23. Woche stattfinden, denn zu einem späteren Zeitpunkt kann die Qualität der Diagnostik von einer ungünstigen Position des Kindes sowie durch die mangelnde Schalldurchlässigkeit der weiterentwickelten Rippen beeinträchtig werden.

Bedeutung

Die meisten Herzfehler sind operabel und können korrigiert werden, aber nur wenn sie frühzeitig erkannt und entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden. Deshalb hängt oftmals die Gesundheit oder sogar das Leben des Kindes von einer exakten Diagnose ab.
Viele Herzfehler treten wiederholt in Verbindung mit Chromosomenfehlern oder genetischen Syndromen auf. Bei einem auffälligen Untersuchungsbefund des Herzens bieten wir deshalb eine Untersuchung des kindlichen Erbgutes an, die eine exakte Prognose ermöglicht.
Bei einer frühzeitigen Erkennung haben auch die Eltern die Möglichkeit, sich auf die veränderte Situation einzustellen. Wir helfen Ihnen gerne dabei, den Kontakt zu Spezialisten herzustellen, die mit Ihnen das weitere Vorgehen besprechen können, auch nach der Geburt.